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Löwenmut
Südafrika

2015

Kinderhospiz LÖWENMUT – Hilfe für behinderte und sterbende Kinder in Südafrika. Seit 2012 verbessert die Wiesbadener IFB-Stiftung mit ihrer Initiative Löwenmut die Lebensbedingungen von Kindern mit Behinderung und sterbenden Kindern in Südafrika. Neben dem Kinderhospiz gibt es einen Agrarbetrieb mit Gemüse- und Obstanbau und eine Farm.

Beiträge zum Projekt

Spendenstand

118% Ziel erreicht
3.543 €
für dieses Projekt gespendet. Davon 2.076 € durch Spenden, 1.467 € aus Stiftungskapital.
3.000 €
Spendenziel
34 Spenden
für dieses Projekt eingegangen.
Projekt abgeschlossen

Projektname

Löwenmut

Ort

Südafrika

Projektpartner

IFB-Stiftung, Wiesbaden - Initiative für Behinderte Kinder in Afrika e. V.
  Projektpartner Homepage

Ziel des Projektpartners

Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern mit Behinderung und sterbenden Kindern in Südafrika, Einrichtung einer Frühberatung und Frühförderstelle und von Diensten zur Betreuung der behinderten Kinder.

Ziel der BeA-Stiftung

Die BeA-Stiftung möchte das Projekt mit 3.000,- für die Fertigstellung der Behandlungsräume fördern.

Spendenzeitraum

1. Januar – 31. Dezember 2015

Ein Leuchtturmprojekt in Afrika

Seit 2012 verbessert die Wiesbadener IFB-Stiftung mit ihrer Initiative Löwenmut die Lebensbedingungen von Kindern mit Behinderung und sterbenden Kindern in Südafrika. Das staatlich anerkannte Kinderhospiz Löwenmut nahe Johannesburg gilt als Leuchtturmprojekt in Afrika. Es bietet heute Platz für 21 Kinder bis 18 Jahren. Um auch Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigung bei der Bewältigung ihres Lebensalltags zu helfen und ein würdiges Sterben zu ermöglichen, ist eine Erweiterung der Einrichtung notwendig. Im Juni haben die südafrikanischen Behörden grünes Licht gegeben, der Startschuss für den Neubau soll im Oktober 2014 fallen.

Die Zukunft

„Die Infrastruktur in Südafrika ist nicht vergleichbar mit der in Deutschland. Für uns ist es normal zum Arzt zu gehen oder eine Beratungsstelle aufzusuchen“, erklärt Wolfgang Groh, geschäftsführender Vorsitzender der IFB-Stiftung und Gründer von Löwenmut. „Den Menschen mit Behinderung in den südafrikanischen Townships fehlt es dagegen an geeigneten Angeboten, an Transportmitteln oder staatlichen Hilfen. Der Behinderte kann nicht zum Arzt, nicht in die Beratungsstelle, nicht zur Frühförderung gehen. Also müssen wir die Menschen in ihrem Lebensumfeld in den Townships aufsuchen, beraten und fördern. Das ist das Ziel von Löwenmut.“ Auch aus anderen Regionen kommen staatliche Institutionen und Unternehmen auf Löwenmut zu, besuchen das Hospiz und sind ergriffen von den Möglichkeiten, die es bereits heute in der Behindertenarbeit gibt und was Behindertenarbeit bewirken kann.

Konkrete Ziele

  • Allgemeine Verbesserung der Lebensbedingungen für behinderte Kinder in Südafrika
  • Fertigstellung des Gebäudekomplexes
  • Einrichten einer Frühberatungund Frühförderstelle
  • Einrichten von Diensten zur Betreuung der behinderten Kinder

Die nächsten Projektziele

Mit dem neuen Gebäudekomplex wird Löwenmut zukünftig über 40 Kinder und rund 20 Jugendliche und Erwachsene stationär betreuen können. Außerdem wird eine Frühberatungs- und Frühförderstelle angeschlossen sein, die Familien in ihrem Zuhause in den Townships unterstützen wird. Auch einen Familienentlastenden Dienst, der ambulant Kinder mit Behinderung betreut, soll es geben.

Bereits heute gibt es auf dem Grundstück neben dem Kinderhospiz einen inklusiven Agrarbetrieb mit Gemüseund Obstanbau und einer Farm. Beides dient nicht nur der Versorgung der Einrichtung. Der Betrieb ist auch ein Beispiel dafür, wie Menschen mit Behinderung ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.

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