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Zwergendorf
Wiesbaden

2026

Viele schwerstkranke und beeinträchtigte Kinder verbringen einen großen Teil ihres Lebens in stationären Einrichtungen. Ihr Alltag ist geprägt von medizinischer Versorgung, Therapie und Pflege – oft mit wenig Raum für spontane Erlebnisse oder alltägliche Erfahrungen, wie sie für andere Kinder selbstverständlich sind. Das Zwergendorf holt ein Stück „Außenwelt“ in die Einrichtung und schafft einen geschützten Raum, in dem Leben erlebt werden darf – angepasst an die besonderen Bedürfnisse der Kinder.

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Projektname

Zwergendorf

Ort

Wiesbaden

Projektpartner

Das Zwerg-Nase-Zentrum in Wiesbaden ist seit 2005 ein besonderer Ort für schwerstkranke Kinder und junge Erwachsene. Ein interdisziplinäres Team begleitet sie medizinisch, pflegerisch und therapeutisch – mit dem Ziel, ihnen Lebensqualität und Teilhabe zu ermöglichen.
  Projektpartner Homepage

Ziel des Projektpartners

Ziel des Projekts ist es, für die schwerstbeeinträchtigten und teils dauerhaft beatmeten Kinder einen besonderen Lebensraum zu schaffen, der Momente von Alltag, Normalität und Teilhabe ermöglicht. Im “Zwergendorf” entstehen dafür alltagsnahe Orte wie ein Marktplatz, eine Zwergen-Rolli-Werkstatt und eine Zwergen-Kreativ-Werkstatt, die Begegnung, Sinneserfahrungen und aktive Beteiligung erlauben – angepasst an die individuellen Möglichkeiten der Kinder.

Ziel der BeA-Stiftung

Die BeA-Stiftung fördert den Umbau einer Station des Zwerg-Nase-Zentrums zu einem Zwergendorf und die Ausstattung der darin vorgesehenen Erlebnis- und Alltagsräume.

Ein besonderer Ort im Zwerg-Nase-Zentrum

Im dritten Obergeschoss des Zwerg-Nase-Zentrums entsteht ein Zwergendorf – ein liebevoll gestalteter Lebensraum, der verschiedene Alltagssituationen abbildet. Ziel ist es, den Kindern und jungen Erwachsenen Erlebnisse zu ermöglichen, die sich so nah wie möglich an einem normalen Alltag orientieren.

Alltag erleben auf eigene Weise

Im Zwergendorf gibt es unter anderem:

  • einen kleinen Marktplatz als Ort der Begegnung
  • einen mobilen Kiosk, an dem die Kinder in unterschiedliche Rollen schlüpfen können
  • eine Kreativ-Werkstatt, in der mit Materialien wie Ton gearbeitet wird
  • eine Rollstuhl-Werkstatt, in der die eigene Mobilität erfahrbar wird
  • eine „Zwergen-Uni“, die das Recht auf Bildung symbolisch aufgreift

Alle Angebote sind so gestaltet, dass sie auch von Kindern mit schweren Einschränkungen genutzt werden können – manchmal mit kleinen Anpassungen, manchmal in ganz eigener Weise.

Sinneserfahrungen und Teilhabe

Hören, sehen, riechen, fühlen: Das Zwergendorf spricht die Sinne gezielt an und schafft Momente, die im stark strukturierten Klinikalltag sonst kaum möglich sind. Insgesamt profitieren bis zu 72 schwerst beeinträchtigte und teils dauerhaft beatmete Kinder und Jugendliche von diesem besonderen Ort.

Mehr als ein Raum

Das Zwergendorf ist kein Spielbereich im klassischen Sinn. Es ist ein Ort der Begegnung, der Würde und der Teilhabe – ein Raum, in dem Leben stattfinden darf, auch unter schwierigen Bedingungen.

Hilfe zur Selbsthilfe?

Das Zwergendorf ist kein klassisches “Hilfe zur Selbsthilfe-Projekt”, da viele der geförderten Kinder dauerhaft auf intensive Pflege angewiesen sind. Die BeA-Stiftung fördert dieses Projekt jedoch bewusst, weil es dort ansetzt, wo Selbstständigkeit nicht möglich ist und stattdessen Würde, Teilhabe und Lebensqualität ermöglicht. Das Zwergendorf ergänzt die medizinische Versorgung um das, was in regulären Kostensätzen nicht abgebildet ist: Menschlichkeit, Begegnung und gelebtes Leben.

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