Auswahl Projekte 2020

Die Suche nach geeigneten Projekten ist jedes Jahr eine Herausforderung, aber vor allem auch sehr spannend. Neben Projektanträgen, die uns per E-Mail erreichen, bringen auch die BeA-Mitglieder Projekte mit, die sie persönlich kennengelernt haben. Sorgfältig und sehr kritisch setzen wir uns dann mit den Projekten auseinander und diskutieren u. a., ob sie unseren Grundsätzen wie „Hilfe zur Selbsthilfe“ gerecht werden. Haben wir mehr als drei „gute“ Projekte vorliegen, kommen diese im nächsten Jahr erneut in die Auswahl.

In diesem Jahr lagen uns zwei Anträge für Projekte in Übersee und drei regionale Projekte in Deutschland vor. Obwohl wir bei der Auswahl unseren Fokus vor allem auf Armut und Not im Ausland legen, entschieden wir uns nach sorgfältiger Prüfung ausnahmsweise für zwei Projekte aus Deutschland und nur ein ausländisches Projekt.

Spririt of Zambia

Für das Projekt Spirit of Zambia entschieden wir uns, weil es ein wirkliches „Herzblut-Projekt“ ist, das von dem engagierten Ehepaar Petra Kurth & Manfred Weyrich initiiert ist. Sie reisen immer wieder nach Afrika um vor Ort selbst an verschiedenen Projekten zu arbeiten. Unter anderem werden hier Brunnen in ländlichen Gebieten gebaut, aber auch Kindern Schulmaterialien zur Verfügung gestellt.

Känguru Land

Als eines der beiden deutschen Projekte entschieden wir uns ohne langes Überlegen für das Projekt Känguru Land in Wiesbaden, das Joshua Ackermann im Rahmen seines Sozialpraktikums selbst kennengelernt hatte. Das Känguru Land bietet eine tiergestützte Betreuung für Kinder mit Handicap an, was ihnen dabei hilft, Ängste abzubauen und Nähe zuzulassen. Diese wertvolle Arbeit ist ein Zusatzangebot der ifb-Stiftung, welches ausschließlich durch Spenden aufrechterhalten wird.

Starke Integrationshelfer

Bei unserem dritten Projektpartner für das kommende Jahr dreht sich alles um Integration. Das bunte Netzwerk ANKOMMEN aus dem Saarland bietet mit insgesamt 120 Ehrenamtlern Hilfe für Flüchtlinge und Migranten. Mit ihrem neuen Projekt Starke Integrationshelfer werden neue Helfer in mehrtägigen Seminaren mit Experten-Vorträgen geschult. Ziel ist es, vertiefende Kenntnisse für die praktische Tätigkeit bei der Arbeit mit Migranten zu geben und auf die sich im Alltag stellenden Fragen mit praxisorientierten Methoden Antworten zu finden.