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Ortho-Hilfe Afrika
Burkina Faso

2019

Junge Menschen (Im Durchschnitt 40 Jahre) haben schwerste Hüftleiden. Mit der Implantation von künstlichen Hüftgelenken erhalten sie ihre Erwerbsfähigkeit und können sich und ihre Familie langfristig ernähren. Nur schwerstbehinderte Patienten werden operiert. Eine soziale Anamnese sichert, dass nur die Bedürftigsten behandelt werden. Personen über 60 Jahre verbleiben zunächst auf der Warteliste.

Beiträge zum Projekt

Spendenstand

113% Ziel erreicht
6.219 €
für dieses Projekt gespendet. Davon 3.802 € durch Spenden (61%) und 2.417 € aus Erträgen des Stiftungskapitals (39%).
5.500 €
Unser Spendenziel
67 Spenden
für dieses Projekt eingegangen.
Projekt abgeschlossen

Projektname

Ortho-Hilfe Afrika

Ort

Burkina Faso

Projektpartner

Der Verein OHA! Ortho-Hilfe-Afrika wurde 2013 von Dr. Etienne Heijens in Wiesbaden gegründet und organisiert jährliche orthopädische Missionen in Burkina Faso.
  Projektpartner Homepage

Ziel des Projektpartners

Erwerbsfähigkeit von Menschen erhalten/wiederherstellen mit Hüftoperationen. Sie können sich so selbst und ihre Familien langfristig ernähren. Mittelfristiges Ziel ist es, lokales Personal zur Durchführung der Eingriffe auszubilden. Ein weiteres Ziel ist die Optimierung der medizinischen Infrastruktur des Krankenhauses (Ouagadougou).

Ziel der BeA-Stiftung

Anschaffung eines zusätzlichen Fräsen-Sets (7.000 €), welches nötig ist, um Hüftpfannen zu implantieren. Damit sind ca. 10-15 weitere Operationen während einer zweiwöchigen Mission möglich.

Häufige Hüftdestruktion bei jungen Menschen

Durch Sichelzellanämie, Aids, nicht-versorgte Knochenbrüche, etc. erleiden überproportional viele junge Menschen eine Destruktion Ihrer Hüftgelenke.

Spezialisierte Hilfe vor Ort

Operationen, die Patienten in Burkina Faso nicht zur Verfügung stehen. Denn das BN-Einkommen beträgt 982€ pro Jahr, die Kosten einer Hüftoperation vor Ort oder im Ausland betragen 10.000€.

Erwerbsfähigkeit wiederherstellen oder erhalten

Mit der Operation werden Patienten von Schmerzen befreit und sind wieder in der Lage, sich und Ihre Familien langfristig zu ernähren.

Europäischer Qualitätsstandard

Instrumente und Implantate sind identisch zu denen, die in Deutschland verwendet werden. Nach 144 Implantationen war nicht eine einzige Infektion zu verzeichnen.

Jeder Euro kommt an

OHA! arbeitet verwaltungskostenfrei. Sieben “Aktive” spenden 2 Wochen Urlaub und Freizeit während des gesamten Jahres zur Organisation und Realisierung der Missionsreisen. Gelder, die nicht für die Mission (Umsatz 40.000€) benötigt werden, werden zur Verbesserung der Infrastruktur vor Ort investiert. Beispielhaft wurde durch die Beschaffung eines mobilen Röntgengerätes für den Operationssaal die Zahl der Operationen von 80 auf 150 pro Monat gesteigert. Das sind 70 Patienten pro Monat die davor abgewiesen worden sind.

Wirtschaftlichkeit

Über die letzten 5 Jahre wurden die Kosten durch Rationalisierung der Zahl der Mitreisenden um 30% gesenkt. Die Anzahl der Operationen wurde dadurch verdoppelt.

Effektivitätssteigerung

Technische Hürden haben die Ortho-Hilfe Afrika quantitativ vor Kapazitätsgrenzen gestellt. Diese kann und will sie überschreiten, indem sie mehr Instrumente erwirbt. Diese sind verlässlich, im Gegensatz zu “neuer Technik”, die in Afrika immer Abhängigkeit hinterlässt. Die Ortho-Hilfe Afrika erfährt starke Unterstützung von der Industrie und sonstigen Partnern. Aber nicht alles “fällt vom Himmel”. OHA! ist auf Spenden angewiesen. Der notwendige Erwerb von mehr Instrumenten führt gleichzeitig zu mehr Kosten für Implantate und Verbrauchsmaterial, das für die zusätzlichen Operationen benötigt wird.

OHA! bildet aus

Ärzte und Pfleger werden in Operationen und Organisationsabläufe eingebunden.”Wir lernen sehr viel von euch”. Seit 2013 waren 3 Kollegen zur Hospitation in Deutschland. Außer für die Flugtickets wurden dafür keine Spendengelder genutzt.

OHA! motiviert Jugendliche

OHA! motiviert Jugendliche mit Vorträgen und Aktionsunterstützung in Schulen. Seit 2018 bieten sie jährlich einen Praktikumsplatz an. Zielgruppe sind junge Volljährige. Auch nicht-medizinisches Engagement ist förderwürdig.

Bilder vom Projekt

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