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Brave Art
Deutschland

2012

Behinderte junge Menschen sollen ihre künstlerischen Möglichkeiten und Fähigkeiten entdecken und weiter entfalten. Sie erhalten durch Workshops mit Künstlern und durch Auftrittsmöglichkeiten neue Kontakte und Inspiration für ihre weitere künstlerische Zukunft.

Beiträge zum Projekt

Spendenstand

96% Ziel erreicht
2.865 €
für dieses Projekt gespendet. Davon 982 € durch Spenden und 1.883 € aus Erträgen des Stiftungskapitals.
3.000 €
Unser Spendenziel
26 Spenden
für dieses Projekt eingegangen.
Projekt abgeschlossen

Projektname

Brave Art

Ort

Deutschland

Projektpartner

Brave-Art e.V. gegründet von Michael Heil, der seit einem Sportunfall querschnittgelähmt ist.

Ziel des Projektpartners

Entdeckung und Förderung von Talenten bei behinderten jungen Menschen. Durch den Aufbau eines Netzwerkes erhalten sie durch Auftrittsmöglichkeiten und Workshops mit Künstlern neue Kontakte und Inspiration für ihre weitere künstlerische Zukunft,

Ziel der BeA-Stiftung

Beteiligung an den Kosten der Stiftung mit 3.000,- €

Förderung talentierte junger Behinderter

Die Ziele und Aufgaben von Brave Art umfassen die Schaffung von Möglichkeiten, talentierte junge behinderte Menschen zu entdecken, in ihrem Bereich zu fördern und mit erfolgreichen Künstlern in Workshops, Musik-Sessions, Netzwerken, Aufführungsmöglichkeiten, Ausstellungen oder Techniktransfers zusammenzubringen.

Durch den Aufbau eines Netzwerkes verschiedener Institutionen wie Stiftungen, Konzertveranstaltungen, Galerien und vor allem Künstler, die sich als Pate und Workshoppartner zur Verfügung stellen, können so die Talente neue Fähigkeiten erlernen, erhalten durch Auftrittsmöglichkeiten neue Kontakte und Inspiration für ihre weitere künstlerische Zukunft.

Eines dieser Talente: die blinde Fabienne Bender

Sie ist 15 Jahre alt. Auf der Bühne, die sie gerade vor 600 Zuschauern beim Life Award in Innsbruck 2011 an der Hand ihres Vaters betreten hat, steht sie fest und unerschütterlich vor ihrem Keyboard, mit dem sie sich gleich selbst begleiten wird. Wie ein abgeklärter Profi stellt sie sich und ihr nächstes Stück vor, als hätte sie nie etwas anderes getan. Dann traut sie sich ausgerechnet an ein Stück von Eva Cassidy, der erst vor ein paar Jahren an Krebs verstorbenen künstlerischen “Mutter” von Singer-Songwriterinnen wie Norah Jones und ….. Ihr Blick ist an die Decke gerichtet, ihre Stimme füllt den grossen Raum und ihr Tempre wird immer dann besonders, wenn es vom leisen in den ergreifenden lauten Übergang geht. Vor allem beim “Halleluja”, ihrem wohl stärksten Stück zeigt sie ein Gefühl im Ausdruck, das viele “erwachsene” Sängerinnen gerne hätten.

Fabienne ist blind und so spielt sich ihre Welt im Dunkeln ab. Das mag ein Grund sein, warum sie so konzentriert wirkt, aber eben nicht verschlossen. Sonst könnte sie ihr Pblikum gar nicht erreichen. So wie bei ihrer Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar, bei dem Fabienne von immerhin 37000 Bewerbern den 7. Platz errang. So viel Goodwill lässt eine solche Sendung gar nicht zu, als dass nicht letztlich die Leistung bei den letzten 1000 Teilnehmern entscheidet. Und da war Fabienne erst 13 Jahre alt.

Ermutigung für junge behinderte Menschen

Brave Art als Stiftungsinitiative zur Förderung talentierter Kinder und Jugendlicher in der Kunst hat mit Fabienne eine der ersten Schützlinge zu internationalen Auftritten verholfen und ist auf der Suche nach weiteren Kunsttalentierten. Dabei ist es wichtig, bereits entdeckte Sänger, Maler oder Musiker zu finden, die durch ihre Behinderung nicht nur erkannt haben, dass sie mit Fleiß und Übung in der “idealen Welt” ihren Platz und Anerkennung finden können, sondern vor allem vielen anderen Kindern und Jugendlichen Beispiel und Hoffnung geben, dass man nicht zwingend sehend, hüpfend oder Fußball spielend sein muss, um Selbstbewusstsein und Integration erlangen zu können.

Die Brave-Art-Künstler