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Café con Leche
Dominikanische Rep.

2017

Café con Leche e.V. arbeitet mit dem Medium Fußball, um die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen in den Armutsvierteln Lecheria und Caballona zu verbessern, da sie unter dem Mangel an Arbeitsplätzen und qualifizierten Bildungseinrichtungen besonders zu leiden haben. Einzige Bedingung an den Trainingseinheiten und Fußballspielen teilnehmen zu können, ist der regelmäßige Schulbesuch.

Beiträge zum Projekt

Spendenstand

101% Ziel erreicht
5.071 €
für dieses Projekt gespendet. Davon 3.080 € durch Spenden und 1.991 € aus Erträgen des Stiftungskapitals.
5.000 €
Unser Spendenziel
78 Spenden
für dieses Projekt eingegangen.
Projekt abgeschlossen

Projektname

Café con Leche

Ort

Dominikanische Rep.

Projektpartner

Café con Leche e.V. wurde 2010 von vier ehemaligen Weltwärts-Freiwilligen in Völklingen gegründet. Seit 2013 wird der Verein von Margret Kratz (Ex-Fußballnationalspielerin) als Schirmherrin gefördert und regelmäßig persönlich vor Ort beraten und unterstützt.
  Projektpartner Homepage

Ziel des Projektpartners

Café con Leche e.V. versucht die Lebenswelt, der in extremer Armut lebenden Kinder und Jugendlichen nachhaltig und zukunftsorientiert zu verbessern. Fußball und außerschulische Bildungs- und Freizeitmaßnahmen sollen persönliche und soziale Fähigkeiten fördern und die Wichtigkeit und Notwendigkeit eines Schulabschlusses deutlich machen.

Ziel der BeA-Stiftung

Beteiligung an den laufenden Projektkosten u. a. für:

  • Gehaltszahlungen von 8 Voll- und Teilzeitbeschäftigten
  • Finanzierung des Transportes zu Auswärtsspielen
  • Kauf von Sportmaterialien

Spendenzeitraum

1. Januar – 31. Dezember 2017

Ball im Spiel - Das Projekt entsteht

Nach einem tief beeindruckenden sozialen Jahr in den Bateys Caballona und Lecheria am Stadtrand von Santo Domingo änderte sich die Denkweise von vier Weltwärts-Freiwillgen nachhaltig. Die damals achtzehnjährigen Abiturienten waren allesamt begeisterte Fußballer und so war es naheliegend, mit einem Ball das Interesse und Vertrauen der Kinder in den Armenvierteln zu gewinnen. Die ersten Fußballspiele waren von großer Leidenschaft geprägt und man lernte schnell im Team zu gewinnen oder aber im Team zu verlieren. Zurück in Deutschland gründeten die Vier 2010 „Café con Leche e.V.“ in Völklingen im Saarland, um die Lebenswelt der in extremer Armut lebenden Kinder und Jugendlichen verändern zu können. Seit dieser Zeit besuchen die ehemaligen Gründer immer wieder ihr stetig wachsendes Projekt und arbeiten ehrenamtlich neben Studium, Masterarbeit, Promotion und nun auch neben ihrem Beruf für die Weiterentwicklung des Projekts.

Ein Projekt mit Leidenschaft

Bei der Arbeit mit den Mädchen und Jungen auf dem Fußballplatz werden spielerisch wertvolle Kompetenzen erworben, wie z. B. Selbstvertrauen, Wertschätzung, Konfliktfähigkeit, Teamgeist, etc. Die gemeinsame Freude über einen Sieg oder ein gutes Spiel und das Aushalten einer Niederlage erleben die Jugendlichen genauso, wie die Trainer und Freiwilligen. Diese Verbundenheit geht dann auch oft über das Freiwilligenjahr hinaus und so arbeiten fast alle ehemaligen FSJler noch immer ehrenamtlich von Deutschland aus für den Verein.

Die Philosophie des Vereins

Bedingung für die Teilnahme am Fußballtraining ist der regelmäßige Schulbesuch der Kinder und Jugendlichen. Diese Vereinbarung wird selbst von den eigenen Eltern nicht immer eingehalten, da sie im täglichen Kampf ums eigene Überleben, ihre Kinder eher zum Schuhe putzen oder Obst verkaufen auf die Straße schicken, statt im Interesse der Kinder zukunftsorientiert zu denken. Deshalb werden vor dem eigentlichen Fußballtraining vom Verein diverse Bildungsmaßnahmen durchgeführt, um ihnen bessere Unterstützung bieten zu können. Jede ausgefüllte und sinnvoll genutzte Zeit ist besser für junge Menschen, als struktur- und haltlos auf der Straße zu sein.

Auch Mädchen können Fußball spielen

Café con Leche e.V. widmet besonders den Mädchen große Aufmerksamkeit. Beim Fußball erleben sich die jungen Sportlerinnen als gleichwertige und wertvolle Mitglieder einer Gemeinschaft. Dies trägt dazu bei, sie für die Rolle der Frau und die damit verbundene Gleichberechtigung zu sensibilisieren. Um besonders die Mädchen vor Armutsprostitution zu schützen, steht Aufklärungsarbeit im Vordergrund, die sich mit verschiedenen Themen, wie Sexualität, Drogenprävention und Kriminalität auseinandersetzen.